Stiftung Artenschutz fördert Schutzprojekte für existenziell gefährdete Tierarten und ihre angestammten Lebensräume, um so gemeinsam mit vielen Partnern einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Biodiversität zu leisten.
Im Fokus der Projekte stehen Tierarten, für deren Schutz es bislang keine ausreichende Finanzierung gibt, obwohl sie laut der "Roten Liste" der Weltnaturschutzorganisation IUCN in ihrem Fortbestand hochbedroht sind.
Um eine nachhaltige Wirkung für das Fortbestehen bedrohter Tierarten zu erreichen, führt die Stiftung Artenschutz enge Kooperationen mit anerkannten Naturschutzorganisationen, Zoologischen Gärten und anderen Fachinstitutionen weltweit. Die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung nimmt eine bedeutende Stellung in den Schutzprojekten ein.

Einige Projekte werden durch einen längerfristig engagierten Sponsor oder Spender unterstützt.
Für die Fortführung der wichtigen Schutzprojekte ist jede Spende herzlich willkommen!

Folgende Projekte werden aktuell maßgeblich von der Stiftung Artenschutz finanziell unterstützt oder haben in der Vergangenheit umfangreiche Förderung erhalten:

Angler helfen Amphibien

Amphibienschutz am Angelgewässer - Mach mit!


Im von den Vereinten Nationen ausgerufenen Jahr der Biologischen Vielfalt unterstützt die Stiftung Artenschutz das Projekt "Amphibienschutz am Angelgewässer". Nachdem bereits 2008 im "Year of the Frog" die Initiative "Sei kein Frosch - Hilf uns!" zum Schutz von Amphibien aufgerufen hat, setzt das aktuelle Projekt darauf, eine neue Zielgruppe für den Amphibienschutz vor der eigenen Haustür zu gewinnen: die Angler ...

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Cikananga Wild Animal Rescue Center

Letzte Rettung für Schwein und Star


Viele kennen den Sumatra-Tiger, das Java-Nashorn oder den Orang-Utan. Doch Indonesien, eines der artenreichsten Länder der Welt, beherbergt auch zahlreiche andere, weniger bekannte aber leider ebenfalls von Ausrottung bedrohte Tierarten. Zwei dieser stark gefährdeten heimischen Arten sind der Schwarzflügelstar (Sturnus melanopterus) und das Java-Pustelschwein (Sus verrucosus). Beide leben auf der Insel Java, der kleinsten der Großen Sundainseln ...

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Projekt zur Wiederansiedlung für den Europäischen Nerz in Deutschland

Der Nerz kehrt Heim - Rückkehr eines kleinen Jägers


Wenn von stark bedrohten Arten und Ökosystemen die Rede ist, denken wir meistens an die weit entfernten Tropenwälder oder die artenreichen Korallenriffe. Doch auch hier, direkt vor unserer Tür, hat menschlicher Einfluss die Natur unter enormen Druck gesetzt und viele Arten am Rand der Ausrottung gebracht. Ein ähnliches Schicksal ist einem kleinen, wasserliebenden Jäger widerfahren - dem Europäischen Nerz ...

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Amphibienkampagne

Sei kein Frosch - Hilf uns!


In Deutschland - und weltweit - bildet sich ein einmaliges Bündnis aus Zoos und Naturschutzverbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen und vielen engagierten Einzelpersonen mit dem Ziel, das Verschwinden der Amphibien aufzuhalten. Ein Ziel, das wir gemeinsam erreichen können, wenn uns möglichst viele Menschen unterstützen! Die Stiftung Artenschutz hat es übernommen, diese Initiative in Deutschland zu koordinieren ...

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Schutzprojekt für den Titicaca-Riesenfrosch

Der Frosch mit der übergroßen Jacke

Der Titicaca-Riesenfrosch verbringt sein gesamtes Leben im Wasser und gilt als die am stärksten gefährdete Amphibienart Boliviens. Gefahr für ihn geht vor allem vom Menschen aus, der seinen Lebensraum ausbeutet und zerstört. Seit nunmehr drei Generationen hat sich die Populationsgröße des Frosches um 80 Prozent verringert, und wenn Bedrohungen wie Bejagung, Verenden als Beifang in Fischernetzen und Wasserverschmutzung nicht drastisch unterbunden werden, steht es um den Riesen schlecht ...

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Unerforschte Tierwelt am Amazonas

Wie die Entdeckung unbekannter Großsäuger zum Lebensraumschutz beitragen kann

In der heutigen Zeit, in der fast jeder Winkel der Erde erforscht ist und "Weiße Flecken" endgültig von den Landkarten verschwunden sind, ist das Aufspüren einer neuen landlebenden Großsäugerart eine kleine Sensation. Die Region des Rio Aripuanã im zentralen Amazonasbecken ist in den letzten Jahren durch die Entdeckung einer ganzen Reihe von noch nicht wissenschaftlich beschriebenen Großtieren ins Licht der Öffentlichkeit gerückt ...

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Schutzgebiet Juma

Errichtung eines Schutzgebietes für nachhaltige Entwicklung

Die Region des Rio Aripuanã im Zentralen Amazonasbecken beherbergt eine artenreiche Tier-und Pflanzenwelt, darunter mehrere wissenschaftlich noch nicht beschriebene Großsäugerarten. 2006 förderte die Stiftung Artenschutz über die in Manaus ansässige brasilianische Organisation Hiléia Expeditionen zur Erforschung der unbekannten Spezies in diesem einzigartigen Habitat ...

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Schutzprojekt für den Quetzal

Der Vogel der Götter

Man könnte meinen, ein grüner Blitz kommt vom Himmel. Aber bald wird deutlich: Ein männlicher Quetzal steigt während der Brutzeit mit einem quakenden Ruf im welligen Flug nach oben, um dann im Sturzflug wieder in den Baumkronen zu verschwinden. Mit seinen langen, bis zu 80 cm langen Schwanzfedern, gilt der Quetzal (Pharomachrus mocinno) als die wohl spektakulärste und die kulturell wichtigste Vogelart Mittelamerikas ...

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Schutzprojekt für den Lear-Ara, Brasilien

Der Papagei und die Nuss

Der Lear-Ara (Anodorhynchus leari) bewohnt ausschließlich ein kleines Gebiet im Bundesstaat Bahia im Nordosten Brasiliens. Seine Bruthöhlen befinden sich in Sandsteinklippen. Der Papagei mit dem blauen Gefieder ist als "vom Aussterben bedroht" eingestuft. Im Jahr 1987 bestand die Population aus nur noch 70 frei lebenden Tieren. Mittlerweile leben Dank erster Schutzmaßnahmen vermutlich wieder 600 Lear-Aras in freier Wildbahn ...

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Die Bucht der Ibisse

Das Projekt Perschke-Voronosy auf Madagaskar

Auf der Insel Madagaskar kommen zahlreiche Tierarten vor, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Auch die Hälfte der etwa 260 Vogelarten ist nur auf dieser Insel heimisch. Ein Großteil der Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars ist jedoch bedroht. Im Jahr 2006 wurden nur noch etwa 1000 Paare des Blauaugenibisses (Threskiornis bernieri) gezählt ...

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Perrier-Sifaka auf Madagaskar

Überleben im Land der Kobolde

Die Insel Madagaskar ist bekannt für ihren Reichtum an Tierarten, die nur hier vorkommen. Zu diesen Arten gehört der Perrier-Sifaka oder Schwarzer Sifaka, eine der am stärksten gefährdeten Primatenarten der Erde. Seine Gesamtpopulation beträgt nur wenige Hundert Tiere. Das brachte dem Lemuren einen Platz auf den oberen Rängen der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) ein ...

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Goldkopflanguren in Vietnam

Hilfe in letzter Sekunde für die wenigen verbliebenen Affen

Den traurigen Rekord als die derzeit am stärksten bedrohte Primatenart auf der Welt hält der Goldkopflangur. Diese Affenart hat nur mit einer einzigen Population auf der Insel Cat Ba in der als Weltnaturerbe bekannten Halong Bay in Nordvietnam überlebt. Das Verbreitungsgebiet der Art wurde 1986 als Nationalpark ausgewiesen; dies konnte jedoch nicht verhindern, dass sich der Bestand weiter reduzierte ...

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Angkor Centre for Conservation of Biodiversity

Das erste Naturschutzzentrum Kambodschas liegt in der Nähe des Weltkulturerbes Angkor Wat

Die Tempelanlagen des Weltkulturerbes Angkor Wat sind international als eines der größten historischen Bauwerke bekannt. Dank ihrer Berühmtheit und der geographischen Lage ist Angkor eine der Haupt-Touristenattraktionen der Region geworden. Das Angkor Centre for Conservation of Biodiversity (ACCB) in Nähe der Tempelanlagen ist das erste Naturschutzzentrum Kambodschas. Ziel des ACCB ist es, zum Erhalt der Tierwelt in der Region Angkor und der Biodiversität generell in Kambodscha beizutragen ...

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Prinz-Alfred-Hirsche auf den Philippinen

Ihr nahrhaftes Fleisch hätte fast ihr Ende bedeutet

Ihren Namen verdanken die Prinz-Alfred-Hirsche dem Duke Alfred of Edinburgh, der im 19. Jahrhundert lebte. Leider bewahrte diese adlige Verbindung die Prinz-Alfred-Hirsche nicht davor, heutzutage zu den bedrohtesten Hirscharten der Welt zu zählen. Nur noch 100 bis 200 Tiere haben auf den Inseln Negros und Panay in der Mitte des philippinischen Archipels überlebt. Obwohl diese Populationen durch Gesetze offiziell geschützt sind, werden sie dennoch permanent durch Jäger bedroht ...

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Schutzprojekt Hornvögel

Hilfe für den Visayas-Tariktik und den Korallenschnabel-Hornvogel

Hornvögel verkörpern mit ihren gewaltigen, grellbunten Schnäbeln die geheimnisvolle Exotik tropischer Regenwälder. Die großen Vögel brüten in Höhlen von Baumriesen und zeigen dabei ein faszinierendes Brutverhalten: Das Weibchen wird während der Brut in der Bruthöhle eingeschlossen und vom Männchen versorgt. Einige Arten sind jedoch nur noch selten zu beobachten. Derzeit leben möglicherweise nur noch ca. 100 Korallenschnabel- und ca. 1500 Tariktik-Hornvögel auf zwei Inseln der Philippinen ...

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Tonkin-Goldaffen in Vietnam

Für die letzten 200 Tiere gibt es einen Hoffnungsschimmer

Der Tonkin-Goldaffe zählt zu den zehn Affenarten, die weltweit am stärksten bedroht sind. Bis in die 60er Jahre war der nur in Nord-Vietnam vorkommende Goldaffe noch relativ weit verbreitet. Danach brach seine Population auf heute nur noch 150 bis 200 Tiere zusammen. Die verbliebenen Tiere sind zunehmend durch Wilderei und Zerstörung ihres Lebensraumes, vor allem Rodung der Waldgebiete für landwirtschaftliche Nutzung, gefährdet ...

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Weitere Informationen über Schutzprojekte finden Sie auch in den Informationsblättern zu existenziell bedrohten Tierarten.