Einsatz für den Artenschutz seit mehr als zehn Jahren

Weltweit werden jährlich Hunderte von Tierarten ausgerottet, weil ihre Lebensräume durch die dramatischen Eingriffe des Menschen zerstört werden.

Das Ziel der seit März 2001 bestehenden Stiftung Artenschutz ist es daher, existenziell gefährdete Tierarten und ihre angestammten Lebensräume zu erhalten, um so gemeinsam mit vielen Partnern einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Biodiversität zu leisten. Es werden ausschließlich Tierarten gefördert, für deren Schutz es bislang keine ausreichende Lobby gibt, obwohl sie laut der "Roten Liste" der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) in ihrem Fortbestand hochbedroht sind.

 

                                   

Wir stellen vor

Lear-Ara

               

Titicaca-Riesenfrosch

   

Der Lear-Ara (Anodorhynchus leari) bewohnt ausschließlich ein kleines Gebiet im Bundesstaat Bahia im Nordosten Brasiliens. Seine Bruthöhlen befinden sich in Sandsteinklippen. Der Papagei mit dem blauen Gefieder ist als "vom Aussterben bedroht" eingestuft. Im Jahr 1987 bestand die Population aus nur noch 70 frei lebenden Tieren. Mittlerweile leben Dank erster Schutzmaßnahmen vermutlich wieder 1000 Lear-Aras in freier Wildbahn.

Es sieht ein bisschen so aus, als habe der Titicaca-Riesenfrosch (Telmatobius culeus) eine zu große Jacke an. Seine Haut wirft viele Falten und vergrößert dadurch seine Oberfläche. Das ist für ihn wichtig, da er wie andere Amphibien auch über seine Haut Sauerstoff aufnehmen kann. Denn Sauerstoff ist in seinem Lebensraum, dem Titicacasee in den Anden von Bolivien und Peru, knapp.

Weiterlesen

Weiterlesen